Teufner Leichtathleten setzen Höhenflug fort

Über das Wochenende fanden in Nottwil die U 23 und U 20 Schweizermeisterschaften und in Winterthur die Kategorien U 16 U 18 in den Einzeldisziplinen der Leichtathletik  statt. Mit 4 Titeln und weiteren 8 Medaillen setzten die Teufner Leichtathleten ihre Erfolgsserie im Nachwuchs fort. 

8 Medaillen in Nottwil
Die erfolgreichste Kategorie an diesem Wochenende war die Kategorie U 23. Das Teufner Aushängeschild Simon Ehammer setzte sich im Weitsprung souverän durch und gewann überlegen mit 7.91m. Eine sehr gute Zeit lief er auch über die Hürden, mit 13.83 sec lief er die beste Zeit in dieser Saison und gewann damit die Silbermedaille. Als äusserst spannend und hochstehend entpuppte sich der 100m Final. Mit hervorragenden 10.51 sec verpasste er seine Bestleistung nur um 1 Hundertstelsekunde und belegte schlussendlich Platz 5.

Nach den Europameisterschaften in Tallinn setzte Mirjam Mazenauer ihre nationale Siegesserie fort. Überlegen gewann sie das Kugelstossen mit 15.02m und belegte zusätzlich im Diskuswurf mit 37.29m Platz 7.

Ein grossartiges Wochenende erlebte Nicole Höhener. Am Samstag gewann sie die erwartete Medaille auf überzeugende Art. Mit 11.83m gewann sie die Silbermedaille.  Im Weitsprung lag sie in der aktuellen Saison auf Platz 11, bereits die Qualifikation für den Final wäre einem Erfolg gleichgekommen. Mit ihrer Erfahrung an der 9. Teilnahme gelang es ihr einmal mehr zum richtigen Zeitpunkt ihre Höchstform abzurufen. Als 5. Schaffte sie problemlos den Finaleinzug, dies verlieh Höhener sichtlich Flügel mit 5.79m im letzten Versuch erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung und gewann mit 1cm Vorsprung sensationell die Bronzemedaille.

Die Erfolgsbilanz der U 23 Athleten vervollständigte der Diskuswerfer Thomas Koller. An diesem Titelkämpfen zeigte er auf eindrückliche Art wie mit viel Geduld Erfolge angestrebt werden können. Zum 9. Mal schaffte er die Limite für die SM Teilnahme, in jedem Jahr qualifizierte er sich für die Finaldurchgänge und näherte sich von Jahr zu Jahr dem Podest. In Nottwil wuchs Thomas Koller über sich hinaus, mit neuer persönlicher Bestleistung von 43. 93m gewann er die Silbermedaille und ist damit an der nationalen Spitze angekommen.

In der Kategorie U 20 verblüffte der Herisauer Valentin Hofstetter. Als Zweitbester zum Dreisprung angetreten überzeugte er von Beginn weg. Bereits im ersten Versuch übernahm er die Führung und steigerte sich auf eine hervorragende neue Bestleistung von 14.47m, damit gewann er den Dreisprung.

Antonia Gmünder nahm nach ihrem Mehrkampf an den Europameisterschaften wieder national Fahrt auf. In ihrer Spezialdisziplin, den Hürden gewann sie mit 14.31. sec die Silbermedaille. Ich Hochsprung landete sie mit 1.60m auf Platz 7.

 

In Winterthur war Andrin Huber der überragende Athlet mit Gewinn eines ganzen Medaillensatzes. Der U 18 Athlet gewann das Speerwerfen mit hervorragender neuer Bestleistung von 58.52m. Im Kugelstossen überzeugte der Bichwiler Athlet mit 14.68m und dem Gewinn der Silbermedaille. Die Bronzemedaille gewann der vielseitige Zehnkämpfer in neuer Bestleistung von 14.20 sec über die Hürden. Mit Cédric Deillon bestätigte ein weiterer Zehnkämpfer seine aufsteigende Form. Seinen Glanzpunkt setzte der Athlet aus Speicher im Diskuswurf mit neuer Bestweite von 41.16m und dem Gewinn der Bronzemedaille. Im Kugelstossen verpasster er die Medaille mit 13.97m als 4. knapp. Im Speerwurf qualifizierte er sich mit 47.29m ebenfalls für den Final. Im Weitsprung genügten in einem hochstehenden Wettkampf gute 6.43m nur zu Platz 10. Andrin Hottiger verpasste im Dreisprung als 10. den Finaleinzug knapp. Einen Achtungserfolg erzielte der Triathlet Nico Kalberer als 12. über 2000m in 6.09 min in der für ihn höheren Kategorie U 16.

 

Nicht an die gewohnt guten Leistungen anknüpfen konnten für einmal die weiblichen Teilnehmerinnen, allesamt verpassten die Medaillen in Winterthur. In der Kategorie U 16 sorgte Jana Lauper mit neuer Bestweite von 39.58m mit dem Einzug in den Final und Platz 7 für das beste Resultat. Im Hochsprung mit Rang 12 und im Kugelstossen und Platz 14 konnte sie ihr Potential nicht abrufen. In derselben Kategorie U 16 schied nach gutem Vorlauf Amelia Widmer als 4. Aus.  Nach verletzungsbedingten Absagten ruhten in der Kategorie U 18 die Hoffnungen auf Jenice Koller. Die Medaillengewinnerin des Vorjahres verpasste als 9. im Speerwurf den Finaleinzug, im Kugelstossen reihte sie sich als 17. ein. Die laufstarke Fabienne Schwitter erzielt ihr bestes Resultat über 200m als Vorlauszweite, verpasst aber den Finaleinzug, über die Hürden und über 100m scheidet sie in den Vorläufen ebenfalls aus. Lorena Lenzi kämpft sich nach Verletzungen an ihre Bestform zurück. Ihr bestes Resultat gelang ihr im Dreisprung, in dem sie den Final als 10. nur knapp verpasste.

(Bericht und Fotos: Hans Koller)