Empfang für Ehammer

«Ein Rekord, der Lust auf mehr weckt»

Triumphaler Empfang für Simon Ehammer in Teufen

Es ist 21.00 Uhr: Ein überfülltes Restaurant Koller in Teufen wartet gespannt. Sie sind alle gekommen – Familie, Freunde, ehemalige und aktuelle Trainer, Athleten, Medienvertreter und Vertreter aus der Politik. Sie alle wollen ihn sehen: den neuen Weltmeister und Weltrekordhalter im Hallen-Siebenkampf.

Ehammer war am Abend in Kloten gelandet, nahm Medientermine wahr und wollte eigentlich nur eines: endlich mit seiner Frau nach Hause gehen. Doch es kam anders – so wie schon der Wettkampf, der in andere Sphären stieg als erwartet. In Teufen wurde er frenetisch empfangen und mit einer langen Standing Ovation überrascht. Da stand er also, ruhig angekommen, mit Ehefrau sowie seinem Betreuer und Trainer Karl Wyler.

Hans Höhener, Gründer der Sportschule und einer der Wegbereiter, zeigte sich überwältigt von der Leistung «unseres» Ausnahmetalents. Er zitierte Schlagzeilen aus der Zeitung und wollte wissen, was wohl in der «Lust auf mehr» stecke. Weder seine Trainer, die Gebrüder Wyler, noch Ehammer selbst waren verlegen: Schon bald werde wieder gerechnet und die Planung aufgenommen.

Überwältigt vom Weltrekord zeigte sich auch der Gemeindepräsident von Teufen, Reto Altherr. Sein Amtskollege aus Gais, Ernst Koller, überraschte mit der Ankündigung eines Festes für Ehammer im Sommer. Ein weiterer Gratulant meinte, man vertrage inzwischen auch problemlos Niederlagen des Mehrkämpfers, denn daraus komme er stets noch stärker zurück. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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