Nachdem wir im letzten Jahr am Bike-Weekend in Davos ziemliches Wetterpech hatten, wollten wir es im 2021 noch einmal versuchen. Hat Davos doch einiges an Bikerouten und Trails zu bieten, was jedes Biker-Herz höherschlagen lässt. Aber leider waren dann die Prognosen nicht sehr ermutigend, nebst Niederschlägen wurden auch tiefe Temperaturen gemeldet.

So starteten wir am Freitag dick eingepackt und mit Regenschutz ausgerüstet die erste Tour, und die ersten Tropfen liessen nicht lange auf sich warten. Nach einer Einwärmrunde um Davos brachten uns schöne Singletrails nach Monstein. Von da führte eine steile Abfahrt zur Zügenschlucht und weiter auf der alten Zügenstrasse vorbei am «Bärensprung» zur Station Davos Wiesen. Dort wartete ein steiler Anstieg auf uns und danach ein schöner, aber technisch anspruchsvoller Trail, welcher uns zurück nach Davos Dorf brachte. Zufrieden mit dem Tag und dem Wetter, welches sich sehr gut gehalten hatte, genossen wir den wohlverdienten Znacht und den obligaten Appenzeller!

Am Samstagmorgen zeigte ein erster Blick aus dem Fenster das Jakobshorn offen und ohne Schnee. So wagten wir uns auf den Epic Trail Davos (längste Singletrail der Schweiz). Die Gondel brachte uns zur Bergstation Jakobshorn, von wo wir direkt in einen super coolen Trail einstiegen, welcher uns zum Sertig Dörfli brachte. Unterwegs waren einige Jauchzer zu hören! Danach folgte ein ziemlich kräftezerrender Aufstieg Richtung Rinerhorn. An Ausruhen war dann jedoch nicht zu denken, denn es ging auf einem coupierten, technisch schwierigen Trail weiter nach Monstein, wo wir dann eine Pause und einen Teller Spaghetti genossen. Mit vollem Bauch ging’s direkt zum nächsten Aufstieg. Der folgende Trail verlangte dann einiges von uns Fahrern ab, der Weg fiel teilweise steil ab, sodass man schwindelfrei sein musste. Über die nachfolgende, von Rolf angekündigte Holperpiste erreichten wir schliesslich wieder die Schlucht. Dem Landwasser entlang fuhren wir zum Landwasserviadukt und ein letzter steiler Aufstieg brachte uns zum Ziel in Filisur. Hier wartete eine wohl verdiente Glacé auf uns, sowie der Zug, welcher uns wieder nach Davos brachte.

Leider fiel auch in diesem Jahr die dritte Tour am Sonntag ins Wasser, aber wir konnten doch zwei Tage voll auskosten und nutzten halt den Sonntag für die Regeneration und die Pflege des Bikes…

Einen herzlichen Dank geht an Rolf Schnellmann, er hat uns erneut mit einer super Organisation und tollen Touren verwöhnt.

 

Zu den Bildern…