Am Sonntag, 27. Mai 2018, reiste die erste Mannschaft der Volleyballriege des TV Teufen ein weiteres Mal an das Kantonalmeisterturnier nach Münchwilen.

Im vergangenen Jahr verpasste die Mannschaft einen Podestplatz nur knapp. Mit dem Ziel an diese Leistung anzuknüpfen oder diese sogar zu übertreffen, ging es am Morgen um 06.00 Uhr los.

Am Kantonalmeisterturnier ist speziell, dass jeweils nur zwei Sätze gespielt werden. Beim Spielstand von 5:5 wird gestartet. Somit kann man sich kaum Schwächephasen leisten, um die Sätze zu gewinnen.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Teufnerinnen auf den Meister aus Solothurn. Die jungen Spielerinnen des TSV Neuendorf konnten den eingespielten Teufnerinnen zu keiner Phase Paroli bieten. Teufen gewann die beiden Sätze klar mit 25:10 und 25:9.

Auch die Spielerinnen des VBC Ins mussten gegen den mehrfachen ATV-Meister Lehrgeld bezahlen. Mit 25:14 und 25:15 fielen die Satzresultate sehr deutlich aus.

Im dritten Spiel der Vorrunde kam es zum Spitzenkampf gegen SFG Monte Carasso. Die Tessinerinnen spielten auch in den vergangenen Jahren immer vorne mit und waren mit guten Einzelspielerinnen bestückt. Die Teufnerinnen starteten hervorragend in den ersten Satz. Sie konnten mit dem hohen Tempo sowie dem variantenreichen Spiel der Tessinerinnen optimal mithalten. Beim Stand von 17:17 riss der Faden und die Tessinerinnen entschieden den Satz mit 25:18 für sich. Im zweiten Satz erhöhte der Gegner der Teufnerinnen das Tempo. Die Angriffe wurden härter und die Passeuse der Tessinerinnen setzte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene. Zur Satzmitte erholten sich die Teufnerinnen von ihrem Zwischentief, konnten jedoch die 18:25 Niederlage nicht mehr verhindern.

Mit diesem Resultat musste das letzte Vorrundenspiel gewonnen werden, um in die Finalrunde einzuziehen. Gegen den TV Dietlikon startete das Team konzentriert und vermochte die Zürcherinnen von Beginn an unter Druck zu setzen. Der erste Satz ging klar mit 25:17 an die Teufnerinnen. Im zweiten Durchgang startete das Team aus dem Appenzellerland mit veränderter Aufstellung. Trotz eines Einbruchs gegen Ende des Satzes ging auch dieser mit 25:19 an die Teufnerinnen. Somit war der Einzug in die Finalrunde der besten sechs Teams erreicht.

Im ersten Finalrundenspiel gegen den VBC Pfyn war der erste Satz eine klare Angelegenheit. Mit 25:15 wurde dieser gewonnen. Die Teufnerinnen spielten sehr solide und die Thurgauerinnen hatten kein Mittel, um dagegenzuhalten. Im zweiten Satz startete der ATV-Meister ebenfalls überzeugend. Mit einem komfortablen Vorsprung ging es in die Schlussphase des Satzes. In dieser gelang es den Spielerinnen des VBC Pfyn das Spiel zu drehen und den Satz mit 25:22 zu gewinnen. Mit dieser unnötigen Niederlage schwanden die Chancen auf eine Topplatzierung.

Im nächsten Spiel gegen den Seriensieger FSG Courfaivre hiess es nochmals alles zu geben. Der erste Satz war ausgeglichen und mit 25:23 konnte dieser gewonnen werden. Im zweiten Satz drehte der Gegner auf und lies den Teufnerinnen keine Chance. Mit 16:25 ging dieser Satz verloren. Im vorletzten Spiel gegen den SV Köniz zeigten sich die Teufnerinnen von ihrer Siegerseite. Mit 25:14 und 25:16 liesen sie den Bernerinnen keine Chance und brachten sich wieder zurück in das Rennen um die Podestplätze.

Gegen die Spielerinnen des DTV Näfels mussten beide Sätze gewonnen werden, um an ebendiesem Gegner vorbeizuziehen. Auf der anderen Netzseite stand viel Erfahrung und eine geballte Ladung Angriffspower.

Die Teufnerinnen starteten gut in den ersten Satz. Mit dem Service konnte der Gegner stark unter Druck gesetzt werden. Auch im Angriff begegnete man dem Gegner auf Augenhöhe. Somit gewannen die Teufnerinnen der ersten Satz mit 25:21 für sich. Nun fehlte noch ein Satzgewinn zum Podestplatz. Im zweiten Satz spielten die Appenzellerinnen weiterhin solide und hielten den Gegner stets auf Abstand. Auch wenn gegen Satzende noch einige Punkte des Vorsprungs eingebüsst wurden, gewannen die Teufnerinnen auch den zweiten Satz mit 25:21 und standen somit als drittplatziertes Team auf dem Podest der Schweizermeisterschaft der Turnerinnen.

Nach diesem grossen Erfolg freuten sich alle über das Erreichte und traten erschöpft die Heimreise an. Vielen Dank an alle Spielerinnen für ihren grossen Einsatz!

Marco Zehnder

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