Teilnehmerrekorde in Spielleichtathletik und Mannschaftsmehrkämpfen

Für die Kinder bildeten die Teamwettkämpfe der „Spielleichtathletik“ einen erlebnisreichen Einstieg in die Leichtathletik. Für die älteren Kategorien galt es in Mannschaftsmehrkämpfen (LMM) sich für die nationalen Titelkämpfe zu qualifizieren.

Faszination Leichtathletik
In ungewohnten Disziplinen wie Pneuschleuderwurf, Biathlon oder Zielwurf erlebten rund 300 Kinder einen erlebnisreichen Wettkampftag. Die Verbindung von Spiel und technischen Grundelementen der Leichtathletik begeisterte vollends. Rund 40 % höhere Teilnehmerzahlen zeigen, Leichtathletik ist im Aufwind.

Teufner Sieg bei den Jüngsten
Überraschend gut gelang den jüngsten Mädchen dieser vielseitige Teamwettkampf. Sie gewannen mit klarem Vorsprung. Die älteren Mädchenteams erreichten mit den Rängen 5, 6, 7 und 9 weitere vordere Platzierungen. Die besten Knabenteams reihten sich auf den Rängen 4 und 6 ein.

Sieg im Weitsprung für Nico Kalberer
In 2 Disziplinen wurden Einzelresultate gewertet. Einmal mehr überzeugte Nico Kalberer mit grossen Fortschritten. Er gewann im Weitsprung und belegte Rang 9 im Drehwurf. Roman Frischknecht konnte an seine guten Resultate anschliessen. Er belegte im Drehwurf Rang 2 und im Weitsprung Platz 4. Für ein weiteres Toppresultat sorgte Giulio Baumann mit Rang 5 im Drehwurf.

Bei den Mädchen gelangen Elisa Molinconico mit 3 Plätzen im Weitsprung und Drehwurf die besten Platzierungen. Weitere erwähnenswerte Resultate in grossen Startfeldern erreichten im Weitsprung Sophja Lindenmann sowie Tarja Zuberbühler mit den Rängen 5 Jasmin Meyer als 8. und Rina Zuberbühler auf Platz 9. Im Drehwurf erreichten zusätzlich Riwa Kurdi und Jael Masina mit 8. Plätzen gute Weiten.

LMM Vorrunden – Teufner Sprungbrett für den Schweizer Final
Für die Kategorien U 16 und älter ging es darum, die guten äusseren Bedingungen in hohe Punktzahlen in diesem Mannschaftsmehrkampf umzusetzen. Bis zu den Sommerferien finden in der ganzen Schweiz Vorrunden statt und schlussendlich qualifizieren sich die besten 12 Teams pro Kategorie für den Schweizer Final vom September in Riehen. Auch bei diesen Wettkämpfen profitierten viel mehr Vereine als früher von den idealen Bedingungen in Teufen.

Für diese Endrunde dürfen sich verschiedene Teufner Teams berechtigte Hoffnungen machen an die Erfolge der Vorjahre anzuknüpfen und um nationale Podestplätze zu kämpfen. 

Männer und Mixed Team mit Topresultaten
Bei den Aktiven setzte das Mixed Team das konsequente Aufbautraining bestens um. Mit 13800 Punkten gewannen sie gegen starke Konkurrenz aus der Innerschweiz. Diese Punktzahl hätte am letztjährigen Schweizer Final Rang 4 bedeutet. Bester Punktesammler waren Remo Zellweger und die Werferin Miryam Mazenauer. Weiter trugen Marco Hauswirth, Nicole Höhener und Lorena Jud mit hohen Punktzahlen zu diesem guten Teamergebnis bei.

Leider musste das Männerteam verletzungsbedingt auf ihre besten Zehnkämpfer verzichten. Folglich überrascht das Punktetotal von 13935 Punkten und Rang 2. Diese Punktzahl hätte am letztjährigen Final Rang 6 bedeutet. Das beste Einzelresultat erzielte Domenik Meier, gefolgt von Fabian Weibel, Jan Wyler, Raphael Date und Franz Josef Gross. Wenn die Teufner im Herbst in Vollbesetzung zum Final antreten können, gehören auch sie zu den Medaillenkandidaten.

Nicht ganz an frühere Erfolge anknüpfen konnte der Nachwuchs. Am besten schlugen sich die Mädchen der Kategorie U 16. In einer starken Konkurrenz belegten sie den 5. Schlussrang. Ihre 7495 Punkte hätten im Vorjahr ebenfalls für die Finalqualifikation gereicht. Nebst der besten Punktesammlerin Lorena Lenzi trugen Jana Diethelm, Larissa Altherr, Noa Guhl und Chiara Lenzi zum zählbaren Resultat bei. Die männlichen und weiblichen Teams der Kategorie U 18 belegten je 5. Plätze.

Podestplatz für Lukas Koller
Gleichentags fanden in St.Gallen die Leichtathletikmeisterschaften der internationalen Bodenseegemeinschaft (IBL) im Hammerwerfen statt. Lukas Koller bestätigte sein Talent und belegte hinter einem Deutschen und einem Tessiner Werfer mit 35.38m Rang 3. Mit dieser Weite reiht er sich national aktuell auf Rang 4 ein.

Bericht: Hans Koller